Solarpflicht-Partner für Architekturbüros und Generalunternehmer
Praktisch jedes Neubauprojekt in der Region Zürich fällt heute unter eine Solarpflicht – und in der Projektphase ist sie meist ein Nebenschauplatz, der trotzdem belastbare Zahlen verlangt. ecoEn liefert Architekturbüros, Planern und Generalunternehmern genau diese Zahlen: Richtofferte aus Ihren Plänen in der Regel innert 48 Stunden, Zulieferung der PV-Angaben für Energienachweis und Baugesuch, und eine Variantenrechnung, mit der Sie im Bauherrengespräch argumentieren können. Sie behalten die Planungshoheit – wir übernehmen den solaren Teil.
Referenzen statt Renderings
Drei realisierte Projekte mit Eckdaten – vom Flachdach bis zur Grossanlage:
Zwei Mehrfamilienhäuser, Fällanden
- über 100 kWp · 274 Module · 2 Gebäude
- ZEV über beide Liegenschaften · Lastmanagement für E-Mobilität
- Inbetriebnahme 2023/2024
Flachdach Suracherstrasse, Uitikon
- 26,85 kWp · bifaziale Module
- Ost-West-Belegung für ein gleichmässiges Tagesprofil
- Inbetriebnahme 2024
Hangardach Segelflugplatz, Winterthur
- 89,6 kWp · 224 Module
- Grossanlage auf Industriedach
- Inbetriebnahme 2022
Alle realisierten Anlagen mit Eckdaten: Projekte & Referenzen.
So arbeiten wir mit Ihrem Büro zusammen
- Pläne senden. Grundriss, Schnitt und Dachaufsicht genügen für den Einstieg – je früher, desto günstiger lässt sich die Anlage ins Projekt einpassen.
- Richtofferte. Anlagengrösse, Modulbelegung und Kostenrahmen als Richtwerte – in der Regel innert 48 Stunden, direkt verwendbar für Kostenvoranschlag und Bauherrengespräch.
- Zulieferung fürs Baugesuch. Wir liefern die PV-Angaben für den Energienachweis und die solaren Belange des Gesuchs zu; die Eingabe bleibt bei Ihnen.
- Variantenrechnung. Pflichtminimum gegen volle Dachbelegung, inklusive Förderkulisse – die Grundlage für den Entscheid der Bauherrschaft.
- Detailplanung. Modulfeld-Darstellungen, Anschlusswerte und Statik-Schnittstellen für Ihre Weiterbearbeitung und die Koordination mit den übrigen Gewerken.
- Ausführung. Montage, Inbetriebnahme und Anmeldungen bei Netzbetreiber, Pronovo und Förderstellen – aus einer Hand, koordiniert mit Ihrem Bauprogramm.
Die Rechtslage – in drei Zeilen
- Kanton Zürich: Eigenstromerzeugung bei Neubauten, Richtgrösse 10 W pro m² Energiebezugsfläche (§ 10c EnerG, gedeckelt bei 30 kWp) – erfüllt wird sie in der Praxis fast ausschliesslich mit Photovoltaik.
- Bund: Solaranlage auf Neubauten mit mehr als 300 m² anrechenbarer Gebäudefläche (seit 2025, Art. 45a EnG); die Kantone regeln Ausnahmen und dürfen die Pflicht auf kleinere Gebäude ausdehnen.
- Durchsetzung: über den Energienachweis im Baubewilligungsverfahren – ohne Nachweis keine Bewilligung. Je nach Kanton kann statt der Anlage eine Ersatzabgabe fällig werden.
Stand: August 2026; massgebend sind die aktuellen Gesetzestexte und die kantonalen Ausführungsbestimmungen. Die Einordnung im Detail: Solarpflicht in der Schweiz · Baubewilligung und Meldeverfahren.
Was wir Ihrem Büro zuliefern
| Leistung | Was Sie erhalten |
|---|---|
| Richtofferte aus Plänen | Anlagengrösse, Belegungsplan und Kostenrahmen als Richtwerte – in der Regel innert 48 Stunden |
| Baugesuch-Support | Zulieferung der PV-Angaben für Energienachweis und Gesuchsunterlagen |
| Planungsunterlagen | Datenblätter, Schnitt- und Aufsichtsdarstellungen der Modulfelder, Angaben zu Statik-Schnittstellen und Anschlusswerten |
| Variantenrechnung | Pflichtminimum gegen volle Dachbelegung, inklusive Förderkulisse – aufbereitet fürs Bauherrengespräch |
| Ausführung | Montage, Inbetriebnahme und alle Anmeldungen aus einer Hand |
Wenn das Projekt einen Heizungsersatz, einen Speicher oder Ladepunkte mitbringt, planen wir diese Gewerke gleich mit ab – Wechselrichter, Zählerplatz und Lastmanagement wollen früh aufeinander abgestimmt sein, nicht nachträglich.
Warum das Pflichtminimum selten die günstigste Variante ist
Das Argument, das Bauherrschaften regelmässig überzeugt – und das in der Projektphase am leichtesten unterzubringen ist: Eine Pflichtanlage von rund 2 kWp trägt die vollen Fixkosten. Gerüst, Anfahrt, Planung, Wechselrichter und Netzanmeldung fallen praktisch unabhängig von der Anlagengrösse an. Jedes zusätzliche Kilowatt kostet danach nur noch einen Bruchteil.
Dazu kommt die Förderlogik: Gefördert wird in der Regel das, was über das gesetzliche Minimum hinausgeht. Wer exakt die Pflicht baut, zahlt also die teuersten Kilowatt der ganzen Anlage – und verzichtet zugleich auf den Teil, der wirtschaftlich am interessantesten wäre. Und eine spätere Erweiterung heisst: neues Gerüst, neuer Elektriker, oft ein zweiter Wechselrichter.
Wir legen Ihren Bauherren beide Varianten nebeneinander – als Richtwerte, ohne Verkaufsdruck. In der Praxis entscheidet sich die Mehrheit für mehr als das Minimum, sobald sie die Rechnung sieht.
Wenn die Anlage sichtbar ist: Gestaltung, Indach und Fassade
Bei exponierten Lagen, Kernzonen und Ersatzneubauten entscheidet nicht die Leistung, sondern das Erscheinungsbild. Für diese Projekte planen wir gestalterisch integrierte Varianten – und sagen ehrlich, was sie gegenüber der Aufdachlösung kosten und an Ertrag bedeuten:
- Indach-Photovoltaik: wann sie sich anbietet
- Indach-Systeme im Vergleich
- Indach oder Aufdach: der Kostenunterschied
- Solarfassade: die senkrechte Fläche nutzen
- Denkmalschutz und Ortsbildschutz
- Dachsanierung mit Photovoltaik kombinieren
Häufige Fragen
Wie schnell erhalten wir eine Richtofferte?
Übernehmen Sie die Eingabe des Baugesuchs?
Welche Solarpflicht gilt für unser Projekt?
Arbeiten Sie auch mit Generalunternehmern zusammen?
Was kostet die Zusammenarbeit für unser Büro?
Können Sie auch nur planen, ohne auszuführen?
Wissen für die Projektphase
- Solarpflicht: wen sie betrifft – und wen nicht
- Baubewilligung und Meldeverfahren
- Solaranlage und Denkmalschutz
- Dachsanierung mit Photovoltaik
- Indach-Photovoltaik
- Solarfassade: was sie kostet
- Vergabe: GU oder Einzelvergabe?
- MFH, STWEG und Gewerbe: die Übersicht
Pläne da? Wir rechnen.
Senden Sie uns Grundriss, Schnitt und Dachaufsicht – Sie erhalten die Richtofferte in der Regel innert 48 Stunden. Und wenn gerade nichts ansteht: Ein kurzes Kennenlernen macht das nächste Projekt schneller.

