Solaranlagen für Mehrfamilienhäuser, STWEG und ZEV in Zürich
Grosse Dächer verdienen einen Partner, der grosse Anlagen wirklich gebaut hat. ecoEn plant und installiert PV-Anlagen für Mehrfamilienhäuser, Stockwerkeigentum, Genossenschaften, Gewerbe und Landwirtschaft in der Region Zürich – von der 30-kWp-Anlage bis zum STWEG-Grossprojekt mit über 100 kWp, inklusive ZEV-Messkonzept und beschlussfähiger Unterlagen für die Eigentümerversammlung. Direkter Installateur, kein Vermittler: Planung, Montage und Netzanmeldung aus einer Hand. Für Gewerbe- und Industriedächer ohne Wohnnutzung haben wir eine eigene Seite: Photovoltaik für Gewerbe und Industrie in Zürich.
Gebaut, nicht versprochen
Vier echte Grossprojekte mit Eckdaten – keine Symbolbilder:
STWEG-Grossprojekt, Fällanden
- über 100 kWp · 274 Module · 2 Gebäude
- ZEV mit Eigenverbrauchsoptimierung · E-Mobilität mit Lastmanagement
- Inbetriebnahme 2023/2024
Segelflugplatz Winterthur
- 89,6 kWp · 224 Module
- Ost-West-Belegung auf Industriedach
- Inbetriebnahme 2022
Landwirtschaft mit ZEV, Schneisingen AG
- 36,45 kWp · 90 Module
- ZEV mit privater Messung
- Inbetriebnahme 2024
ZEV über zwei Häuser, Wiesendangen
- 44,15 kWp · 109 Module
- ZEV mit 4 privaten Zählern
- Inbetriebnahme 2023
Alle realisierten Anlagen mit Eckdaten: Projekte & Referenzen.
So kommt Ihr Projekt zum Beschluss – und aufs Dach
- Potenzialanalyse. Dach, Hausanschluss und Verbrauchsprofile – wir rechnen, was das Dach kann und was es kostet.
- Beschlussfähige Unterlagen. Technischer Bericht, Offerte mit klarer Kostenteilung und zwei Finanzierungsvarianten – aufbereitet für Verwaltung und Eigentümerversammlung.
- Betriebsmodell klären. ZEV, vZEV oder Volleinspeisung – mit ehrlichem Vergleich, was zu Ihrer Liegenschaft passt.
- Bewilligung & Förderung. Meldeverfahren oder Baugesuch, Fördergesuche zwingend vor Baubeginn – wir halten die Reihenfolge ein.
- Installation. Montage, Elektroarbeiten, Netzanmeldung, Abnahme – koordiniert mit Verwaltung und Bewohnern.
- Betrieb & Abrechnung. Monitoring eingerichtet, die passende Abrechnungslösung projektbezogen aufgesetzt, Zuständigkeiten schriftlich geregelt.
Stockwerkeigentum: Der Beschluss ist die halbe Anlage
Bei einer STWEG scheitern Solarprojekte selten an der Technik – sie scheitern an der Versammlung. Für eine gemeinschaftliche PV-Anlage braucht es in der Regel die Mehrheit aller Miteigentümer, die zugleich den grösseren Teil der Wertquoten vertritt. Genau dafür liefern wir das Fundament: verständliche Unterlagen, transparente Kostenteilung und Antworten auf die Fragen, die an der Versammlung kommen. Wie der Entscheidungsweg im Detail funktioniert: Solaranlage im Stockwerkeigentum.
ZEV und vZEV: Solarstrom an die eigenen Parteien verkaufen
Der Solarstrom vom gemeinschaftlichen Dach ist am meisten wert, wenn er im Haus bleibt: Im Zusammenschluss zum Eigenverbrauch beziehen die Parteien den Strom direkt – zu einem Tarif, der für Mieterinnen und Mieter attraktiv und für die Eigentümerschaft rentabel ist. Wir haben ZEV-Anlagen mit privater Messung gebaut und kennen beide Wege: den klassischen ZEV mit eigenen Zählern und den virtuellen vZEV über die Smart Meter des Netzbetreibers – bei Bestandsbauten oft der einfachere Einstieg. Die passende Abrechnungslösung richten wir projektbezogen mit ein – abgestimmt auf Grösse und Verwaltung der Liegenschaft; die Rollen werden vor dem Bau schriftlich geregelt. Welches Modell zu Ihrer Liegenschaft passt: ZEV, vZEV oder LEG?
Seit Januar 2026 kommt die lokale Elektrizitätsgemeinschaft dazu: Überschüssiger Solarstrom lässt sich innerhalb der Gemeinde über das öffentliche Netz an Nachbarn verkaufen. Wir klären, was Ihr Netzbetreiber dafür anbietet, legen die Anlage auf den Überschuss aus und begleiten die Anmeldung. Hintergrund: Die LEG erklärt.
Ab 150 kW: Warum sich Eigenverbrauch und ZEV noch mehr lohnen
Ein Detail, das bei grossen Dächern oft übersehen wird: Die gesetzlich abgesicherte Mindestvergütung für die Rücklieferung gilt nur bis 150 kW Anlagenleistung. Darüber entfällt die Untergrenze – die Vergütung folgt direkt dem vierteljährlichen Referenz-Marktpreis, ohne Sicherheitsnetz nach unten. Einzelne Netzbetreiber weisen das inzwischen explizit aus.
| Anlagengrösse | Referenz-Marktpreis Q2 2026 | Mindestvergütung? |
|---|---|---|
| EFH-Anlage (unter 30 kWp) | rund 6,00 Rp./kWh | ja, gesetzlich abgesichert |
| Grossanlage (über 150 kW) | rund 3,90 Rp./kWh | nein, reiner Marktpreis |
Referenz-Marktpreise gemäss BFE (Art. 15 EnFV), Stand Q2 2026 – schwankt quartalsweise und ist keine feste Grösse für Ihre Anlage. Details und Herleitung: Rückliefertarif-Übersicht Schweiz.
Im Ergebnis verdient eine grosse Anlage pro Kilowattstunde tendenziell weniger als eine kleine, sobald sie über 150 kW hinauswächst – ausgerechnet dort, wo am meisten Strom produziert wird. Für Gewerbe- und MFH-Dächer heisst das: Der wirtschaftliche Hebel liegt nicht primär in der Einspeisung, sondern im oben beschriebenen Eigenverbrauch und ZEV.
Was kostet eine grosse Anlage?
Bei grossen Dächern sinkt der Preis pro Kilowatt deutlich – die Grössendegression ist der wirtschaftliche Trumpf jeder MFH- und Gewerbeanlage:
| Anlagengrösse | Marktüblicher Richtwert (komplett installiert, ohne Speicher) |
|---|---|
| ~30 kWp (typisches MFH) | CHF 1’400–1’700 pro kWp |
| ~50 kWp | CHF 1’500 pro kWp und darunter |
| ~100 kWp (Gewerbe/Grossdach) | CHF 1’100–1’400 pro kWp |
Richtwerte gemäss publizierten Schweizer Marktdaten, Stand: Juli 2026, komplett installiert, ohne Speicher, vor Förderung; massgebend ist die projektspezifische Offerte nach Potenzialanalyse. Bundesförderung (Einmalvergütung Pronovo) und allfällige kommunale Beiträge kommen in Abzug; bei Anlagen ohne Eigenverbrauch kann die höhere HEIV interessant sein.
Dazu kommen je nach Objekt: Gerüst/Absturzsicherung, Anpassungen an der Hauptverteilung, ZEV-Messtechnik und – bei älteren Dächern – die Frage der Dachsanierung vor der Installation. Diese Positionen gehören einzeln in die Offerte, nicht in eine Pauschale. Und für Objekte, bei denen eine Fremdfinanzierung geprüft werden soll: Kauf, Miete oder Contracting im Vergleich.
Für Betriebe ohne Wohnnutzung haben wir eigene Ratgeber mit Rechenbeispielen: Solaranlage für Gewerbe und KMU, Photovoltaik auf dem Industriedach, Solaranlage für Kühlhaus und Kühllager, Photovoltaik über dem Firmenparkplatz und Solaranlage in der Landwirtschaft – und für die Finanzierung Kauf, Leasing, Contracting oder Dachmiete aus Unternehmenssicht.
Zweite Nutzung fürs Dach: Ladeinfrastruktur für Mitarbeitende und Mieterschaft
Ein grosses Dach bedient oft mehr als nur den Gebäudestrom: Firmenparkplätze und MFH-Einstellhallen sind der naheliegende zweite Verbraucher. Wir planen Ladeinfrastruktur direkt mit – von der einzelnen Wallbox bis zum Lastmanagement für mehrere Ladepunkte am selben Hausanschluss.
Für Stockwerkeigentum und Verwaltungen liefern wir das ganze Paket: Ladekonzept für alle Plätze, Beschlussvorlage für die Versammlung, Unterlagen für das Fördergesuch der Parkierungsanlage, Grundinstallation mit Lastmanagement und danach die einzelnen Boxen nach Bedarf.
- Firmenparkplätze elektrifizieren
- Wallbox im Mehrfamilienhaus & Stockwerkeigentum
- Wallbox als Mieter: Rechte & Vorgehen
- Lastmanagement: mehrere Ladepunkte steuern
- Ladestrom abrechnen: MFH & Arbeitgeber
- Solar-Carport mit Ladestation
Gewerbespeicher: Lastspitzen kappen statt Leistung bezahlen
Viele Betriebe bezahlen Netzkosten nach der höchsten Viertelstunden-Leistung. Ein Batteriespeicher, der kurze Spitzen abfängt, senkt diesen Posten, zusammen mit der Solaranlage auch den Energiebezug. Ob sich das trägt, zeigt allein Ihr Lastgang: Wir werten die 15-Minuten-Daten aus, rechnen mit Ihrem Tarifblatt und offerieren herstellerunabhängig – oder raten ab, wenn ein Staffeln der Verbraucher mehr bringt. Das gilt auch für Höfe mit Kühlung, Lüftung oder Trocknung. Ablauf und Rechenlogik: Gewerbespeicher und Peak Shaving.
Bestehende Anlage ohne Betreuung?
Verwaltungen übernehmen oft Liegenschaften mit einer Solaranlage, deren Installateur nicht mehr erreichbar oder in Konkurs ist. Wir übernehmen Service, Reparatur, Wechselrichter-Ersatz und Monitoring auch an solchen Fremdanlagen, beginnend mit einer Bestandsaufnahme. Mehr dazu: Service für bestehende Solaranlagen.
Was in unserer Offerte enthalten ist – und was nicht
Die häufigste Sorge vor einer Unterschrift ist nicht der Preis, sondern die Frage, was am Schluss noch dazukommt. Deshalb weisen wir beides aus.
Enthalten: Planung und Auslegung, Material (Module, Wechselrichter, Montagesystem, Verkabelung), Gerüst, Montage, der elektrische Anschluss durch unseren eigenen Fachbetrieb, Inbetriebnahme und Messung, die Anmeldung beim Netzbetreiber sowie das Fördergesuch – das reichen wir für Sie ein.
Separat ausgewiesen: Was im Einzelfall dazukommt, steht als eigene Position in der Offerte und nicht in einer Sammelposition. Der häufigste Fall: Ist die bestehende Zählerverteilung – der Sicherungskasten – für die Anlage nicht geeignet und muss angepasst werden, rechnen wir das separat ab. Dazu kommen je nach Objekt behördliche Gebühren und bauseitige Leistungen.
Zahlung in Etappen, an den Projektfortschritt gekoppelt. Nach unseren AGB sind das 30 % bei Auftragserteilung, 50 % bei Lieferung der Hauptkomponenten und 20 % nach Inbetriebnahme und Abnahme. Abweichende Konditionen vereinbaren wir projektbezogen; massgebend ist immer die Regelung in Ihrer Offerte.
Wer haftet wofür
Nach den Firmenkonkursen in der Schweizer Solarbranche ist das die Frage, die am Schluss zählt – und sie hat drei verschiedene Antworten:
- Produkt- und Leistungsgarantie liegen beim Hersteller von Modulen, Wechselrichter und Speicher. Eine Herstellergarantie ist immer nur so belastbar wie der Hersteller dahinter – deshalb zählt für uns bei der Produktwahl auch, wer im Ernstfall noch erreichbar ist.
- Die Installationsgarantie liegt bei uns: Montage, Elektroarbeiten, Inbetriebnahme. Das ist der Teil, den wir direkt einlösen.
- Betriebshaftpflicht: Als Installationsbetrieb sind wir haftpflichtversichert.
Im Störungsfall haben Sie einen Ansprechpartner – uns –, unabhängig davon, wessen Bauteil betroffen ist.
Häufige Fragen
Welche Mehrheit braucht eine STWEG für eine Solaranlage?
Wie lange dauert ein MFH-Solarprojekt?
ZEV oder vZEV – was passt zu unserem Haus?
Müssen alle Mieterinnen und Mieter beim ZEV mitmachen?
Was kostet eine Solaranlage auf dem Mehrfamilienhaus?
Lohnt sich Volleinspeisung statt Eigenverbrauch?
Bietet ecoEn auch Contracting an?
Was bedeutet die 150-kW-Grenze für die Rückliefervergütung?
Wissen für Entscheider
- Solaranlage im Stockwerkeigentum
- ZEV, vZEV oder LEG?
- ZEV gründen: der Ablauf
- ZEV im Mehrfamilienhaus
- Solaranlage Mehrfamilienhaus: der Ratgeber
- Speicher im MFH
- Gewerbespeicher
- Rückliefertarif-Übersicht Schweiz
Ihr Dach hat Potenzial? Wir liefern die Zahlen.
Kostenlose Potenzialanalyse für MFH, STWEG und Gewerbe: Machbarkeit, Richtkosten, Betriebsmodell und der Weg zum Beschluss – aufbereitet für Ihre Verwaltung oder Versammlung.

