Die Schweizer Stromproduktion stützt sich nach den vorläufigen Zahlen des BFE für 2025 weiterhin vor allem auf Wasserkraft (55,3 %) und Kernkraft (27,2 %). Photovoltaik trug 2025 rund 8,1 Terawattstunden bei – knapp 12 % der gesamten inländischen Stromproduktion, deutlich mehr als noch wenige Jahre zuvor. (Stand: Zahlen für 2025, veröffentlicht Februar 2026)
Das Wichtigste in Kürze
- Grundlage ist die amtliche «Schweizerische Elektrizitätsstatistik» des BFE.
- 2025 kamen 55,3 % der inländischen Stromproduktion aus Wasserkraft, 27,2 % aus Kernkraft und 17,5 % aus «Erneuerbare und Thermische».
- Die gesamte inländische Produktion sank 2025 gegenüber dem Rekordjahr 2024 um 16,5 %, vor allem wegen geringerer Wasserkraftproduktion.
- Die hier gezeigten Zahlen sind vorläufig; die definitive Fassung erscheint später im Jahr.
Wie setzt sich der Schweizer Strommix zusammen?
| Energieträger | Anteil 2025 | Menge |
|---|---|---|
| Wasserkraft (gesamt) | 55,3 % | 37,5 TWh |
| Kernkraft | 27,2 % | 18,4 TWh |
| Erneuerbare & Thermische (gesamt) | 17,5 % | 11,8 TWh |
| davon Photovoltaik (inkl. Eigenverbrauch) | rund 12 % der Gesamtproduktion | 8,1 TWh |
Quelle: BFE, Elektrizitätsbilanz der Schweiz 2025 (vorläufige Zahlen, veröffentlicht Februar 2026). Gesamte inländische Produktion 2025: 67,7 TWh (−16,5 % gegenüber 2024). Gesamtverbrauch 2025: 58,1 TWh (+1,1 %).
Wie stark ist der Photovoltaik-Anteil zuletzt gewachsen?
Mit 8,1 TWh im Jahr 2025 ist Photovoltaik heute der grösste Einzelposten innerhalb der Kategorie «Erneuerbare und Thermische» und deckt rechnerisch rund 12 % der gesamten inländischen Stromproduktion. Zum Vergleich: Die installierte PV-Leistung erreichte laut Swissolar per Ende 2025 rund 9,5 Gigawatt. Wie schnell dieser Zubau verläuft und wo die Schweiz im Verhältnis zu ihrem technischen Solarpotenzial steht, zeigt die separate Auswertung zum Solarpotenzial der Schweiz.
In Beratungsgesprächen begegnet uns oft die Frage, wie viel die eigene Anlage «für die Energiewende» tatsächlich beiträgt. Die amtliche Elektrizitätsbilanz zeigt: Photovoltaik ist von einer Nischentechnologie zum grössten Einzelposten innerhalb der erneuerbaren und thermischen Stromproduktion geworden.
Häufige Fragen
Wie viel Prozent des Schweizer Stroms stammt aus Photovoltaik?
Nach den vorläufigen BFE-Zahlen für 2025 rund 12 % der gesamten inländischen Produktion (8,1 von 67,7 TWh).
Warum ist die gesamte Stromproduktion 2025 gesunken?
Vor allem wegen einer deutlich tieferen Wasserkraftproduktion (−22,5 % gegenüber 2024), während die erneuerbare und thermische Produktion im selben Zeitraum um 21,8 % gewachsen ist.
Sind diese Zahlen amtlich bestätigt?
Es handelt sich um vorläufige Zahlen des BFE, veröffentlicht im Februar 2026. Die definitive Fassung erscheint später im Jahr.
Wo finde ich die Original-Publikation des Bundes?
Auf der Website des Bundesamts für Energie unter der Rubrik Elektrizitätsstatistik sowie in der Publikationsdatenbank des Bundes.
Wie viel könnte Ihr Dach zu diesem Wachstum beitragen?
Wir prüfen unverbindlich, wie viel Solarstrom Ihr Dach produzieren könnte.
Quellen: Bundesamt für Energie (BFE), Schweizerische Elektrizitätsstatistik / Elektrizitätsbilanz 2025 (vorläufig); Swissolar.
Zuletzt aktualisiert: 18. September 2026 · Kontakt für Rückfragen zur Methodik: ecoEn Fachredaktion

