Nach der Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) des Bundesamts für Statistik, veröffentlicht am 15. September 2026, hatte 2025 jedes vierte Schweizer Gebäude eine Wärmepumpe installiert – ein Anteil, der sich seit dem Jahr 2000 versechsfacht hat. Bei neu gebauten Gebäuden der letzten zehn Jahre liegt der Anteil bei drei Vierteln. (Stand: BFS-Publikation vom 15. September 2026)
Das Wichtigste in Kürze
- Quelle ist die amtliche Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS) des Bundesamts für Statistik (BFS).
- 2025 waren 25 % aller Schweizer Gebäude mit einer Wärmepumpe ausgestattet – sechsmal mehr als im Jahr 2000.
- Bei Neubauten der letzten zehn Jahre liegt der Anteil bei rund 75 %.
- Öl- (33 %) und Gasheizungen (17 %) sind gemessen am Gebäudebestand noch häufiger, aber rückläufig – die Wärmepumpe ist die am schnellsten wachsende Heizungsart.
Was zeigt die BFS-Gebäude- und Wohnungsstatistik genau?
Die GWS ist die amtliche Erhebung des Bundesamts für Statistik zum gesamten Schweizer Gebäudebestand, inklusive der jeweils verbauten Heizungsart. Die am 15. September 2026 veröffentlichte Ausgabe zeigt für 2025: In jedem vierten Gebäude der Schweiz war eine Wärmepumpe installiert – ein Anteil, der sich seit dem Jahr 2000 versechsfacht hat.
Wie unterscheidet sich der Anteil nach Gebäudetyp?
| Betrachtung | Anteil mit Wärmepumpe | Quelle |
|---|---|---|
| Alle Gebäude (Bestand) | 25 % | BFS GWS 2025 |
| Neubauten der letzten 10 Jahre | rund 75 % | BFS GWS 2025 |
| Einfamilienhäuser | rund 30 % | BFS GWS 2025 |
| Haushalte (statt Gebäude gezählt) | 22 % leben in einem Gebäude mit Wärmepumpe | BFS GWS 2025 |
| Ölheizungen (Vergleichswert) | 33 % | BFS GWS 2025 |
| Gasheizungen (Vergleichswert) | 17 % | BFS GWS 2025 |
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Gebäude- und Wohnungsstatistik, veröffentlicht 15. September 2026.
Was bedeutet das für den Heizungsersatz im Bestand?
Mit 33 % Ölheizungen und 17 % Gasheizungen bleibt im bestehenden Gebäudepark ein grosses Potenzial für einen Heizungsersatz. Die BFS-Zahlen zeigen dabei nur den Bestand zu einem Zeitpunkt, keine Prognose – wie schnell dieser Bestand tatsächlich umgerüstet wird, hängt von Faktoren wie kantonalen Ersatzpflichten, Förderprogrammen und individuellen Sanierungszyklen ab.
Der Unterschied zwischen Neubau- und Bestandsquote deckt sich mit unserer Erfahrung: Bei Neubauprojekten ist die Wärmepumpe heute praktisch gesetzt, während im Bestand der Ersatzentscheid meist erst ansteht, wenn die bestehende Anlage das Ende ihrer Lebensdauer erreicht.
Häufige Fragen
Wie viele Schweizer Gebäude haben eine Wärmepumpe?
Nach der BFS-Gebäude- und Wohnungsstatistik 2025 rund 25 % aller Gebäude – bei Neubauten der letzten zehn Jahre liegt der Anteil bei rund 75 %.
Ist die Wärmepumpe die meistverbreitete Heizung in der Schweiz?
Gemessen am gesamten Gebäudebestand noch nicht: Ölheizungen (33 %) sind weiterhin häufiger verbreitet. Die Wärmepumpe ist aber die am schnellsten wachsende Heizungsart.
Warum unterscheidet sich der Anteil zwischen Gebäuden und Haushalten?
Weil grössere Gebäude mehr Haushalte, aber jeweils nur eine Heizungsanlage zählen. Die BFS weist deshalb beide Perspektiven separat aus.
Wie oft aktualisiert das BFS diese Statistik?
Die Gebäude- und Wohnungsstatistik erscheint jährlich; die hier gezeigten Werte stammen aus der am 15. September 2026 veröffentlichten Ausgabe.
Ölheizung ersetzen und mit Solarstrom kombinieren?
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Quellen: Bundesamt für Statistik (BFS), Gebäude- und Wohnungsstatistik (GWS), veröffentlicht 15. September 2026.
Zuletzt aktualisiert: 18. September 2026 · Kontakt für Rückfragen zur Methodik: ecoEn Fachredaktion

