Der Hagelsturm vom 28. August 2026 hat im Kanton Zürich den grössten Einzelschaden in der Geschichte der Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) verursacht. Die Zahl der gemeldeten Schäden wurde von ursprünglich rund 11’600 mehrfach nach oben korrigiert und lag zuletzt bei über 20’000 Meldungen. Presseberichte beziffern den volkswirtschaftlichen Gesamtschaden auf rund 1,5 Milliarden Franken. (Stand: September 2026)
Das Wichtigste in Kürze
- Die GVZ bezeichnet den Sturm als das grösste Einzelereignis in ihrer Geschichte – der bisherige Rekord stammte aus 2021 mit rund 190 Millionen Franken.
- Die Zahl der gemeldeten Schäden stieg von anfänglich rund 11’600 (Stand 31. August) auf zuletzt über 20’000.
- Ein volkswirtschaftlicher Gesamtschaden von rund 1,5 Milliarden Franken wurde von mehreren Zeitungen berichtet; dieser Wert stammt nicht direkt von der GVZ.
- Die GVZ verfügte Ende 2025 über ein Eigenkapital von rund 1,6 Milliarden Franken und bezeichnet das Jahr als finanziell verkraftbar.
Was ist am 28. August 2026 passiert?
Am 28. August 2026 zog ein schweres Hagelunwetter über das Schweizer Mittelland, mit besonders starken Auswirkungen im Kanton Zürich. In den Tagen danach meldeten Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer der GVZ zunächst rund 11’600 Schadenfälle mit einer geschätzten Schadensumme von rund 200 Millionen Franken (Stand: 31. August 2026). In den folgenden Wochen musste die GVZ diese Schätzung zweimal nach oben korrigieren – zuletzt auf über 20’000 gemeldete Schäden.
Wie ordnet sich dieses Ereignis historisch ein?
| Kennzahl | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Schadenmeldungen (Stand 31.8.2026) | rund 11’600 | GVZ |
| Geschätzte Schadensumme (Stand 31.8.2026) | rund 200 Mio. CHF | GVZ |
| Schadenmeldungen (später korrigiert) | über 20’000 | GVZ, Presseberichte |
| Bisheriger GVZ-Rekord (2021) | rund 190 Mio. CHF | GVZ |
| GVZ-Eigenkapital (Ende 2025) | rund 1,6 Mrd. CHF | GVZ |
| Volkswirtschaftlicher Gesamtschaden (Presseschätzung) | rund 1,5 Mrd. CHF | Wirtschaftspresse, nicht GVZ-Zahl |
Stand: September 2026. Die 1,5-Milliarden-Schätzung stammt aus der Berichterstattung grosser Schweizer Medien und ist keine offizielle GVZ-Zahl.
Was bedeutet das speziell für Solaranlagen?
Photovoltaik-Module gehören zu den Bauteilen, die bei einem Hagelereignis dieser Grössenordnung betroffen sein können – wie stark, lässt sich mit den gebäudeübergreifenden GVZ-Zahlen allein nicht beziffern. Was im Schadenfall konkret zu tun ist, beschreibt der Ratgeber zu Hagelschäden an der Solaranlage.
Wetterereignisse dieser Grössenordnung führen erfahrungsgemäss zu einer spürbaren Zunahme an Anfragen für Dach- und Anlagenprüfungen in den betroffenen Regionen. Belastbare eigene Fallzahlen zu diesem konkreten Ereignis liegen für diese Seite nicht vor.
Häufige Fragen
Wie viele Gebäude waren vom Hagelsturm am 28. August 2026 betroffen?
Nach GVZ-Angaben gingen zunächst rund 11’600 Schadenmeldungen ein, später korrigiert auf über 20’000.
Stimmt es, dass der Schaden 1,5 Milliarden Franken beträgt?
Diese Zahl wurde von grossen Schweizer Medien berichtet, ist aber keine offizielle Zahl der GVZ.
War das der grösste Hagelschaden in der Geschichte der GVZ?
Nach eigenen Angaben der GVZ ja – der bisherige Rekord aus dem Jahr 2021 lag bei rund 190 Millionen Franken.
Ist die GVZ finanziell durch dieses Ereignis gefährdet?
Nach eigenen Angaben nicht: Die GVZ verfügte Ende 2025 über ein Eigenkapital von rund 1,6 Milliarden Franken.
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Quellen: GVZ (Gebäudeversicherung Kanton Zürich), Berichterstattung von NZZ, Tages-Anzeiger und Der Bund.
Zuletzt aktualisiert: 18. September 2026 · Kontakt für Rückfragen zur Methodik: ecoEn Fachredaktion

