Ende 2025 waren in der Schweiz 338’270 Photovoltaikanlagen mit 9’498,6 MW installiert – gut 14 Prozent des Schweizer Stromverbrauchs. 2025 kamen 1’333 MW dazu, ein Viertel weniger als 2024: der erste Rückgang seit 2017. Pro Kopf führt Appenzell Innerrhoden mit 1’884 Watt, während Zürich mit 566 Watt nur auf Rang 24 von 26 liegt – trotz der zweithöchsten installierten Gesamtleistung des Landes. (Stand: August 2026)

Das Wichtigste in Kürze
- Die Rangliste pro Kopf dreht das gewohnte Bild um: Landkantone führen, die grossen Wirtschaftskantone Zürich, Genf und Basel-Stadt bilden die Schlussgruppe.
- Zürich hat viel Leistung, aber wenig Leistung pro Person – ein Dichte-, kein Ausbauproblem.
- Die typische Schweizer Anlage ist klein: der Median liegt bei rund 12 kWp, 87 Prozent aller Anlagen bleiben unter 30 kWp.
- Der Indach-Anteil ist von rund 20 Prozent (2010–2013) auf 8,1 Prozent (2024) gefallen – am stärksten gehalten hat er sich in den Berg- und Tourismuskantonen.
- Alle Strukturzahlen stammen aus dem öffentlichen Anlagenregister des Bundes und sind mit dem Skript im Kapitel Methodik nachrechenbar.
Wie viel Photovoltaik hat die Schweiz?
Für die nationalen Eckwerte gilt die «Statistik Sonnenenergie», die Swissolar jährlich im Auftrag des Bundesamts für Energie erhebt und Anfang Juli publiziert. Die Ausgabe vom 10. Juli 2026 weist für das Jahr 2025 aus:
| Kennzahl | Wert (Ende 2025) |
|---|---|
| Installierte Gesamtleistung | 9’498,6 MW |
| Anzahl Anlagen | 338’270 |
| Anteil am Schweizer Stromverbrauch | 13,71 % |
| Zubau 2025 | 1’333 MW |
| Zubau 2024 | 1’800 MW |
| Veränderung | −26 % |
Quelle: Swissolar, «Statistik Sonnenenergie 2025», publiziert am 10. Juli 2026 im Auftrag des BFE.
Der Rückgang 2025 ist der erste seit 2017. Swissolar führt ihn auf die gesunkenen Rückliefervergütungen nach dem Strompreis-Hoch von 2022 und auf die Unsicherheit in der Energiepolitik des Bundes zurück. Was die Vergütung in der Region konkret bedeutet, rechnet der Rückliefertarif-Vergleich durch.
Gegenläufig entwickelt sich der Speicher: Die installierte Batteriekapazität stieg 2025 von 0,884 auf 1,38 GWh – ein Plus von gut der Hälfte innerhalb eines Jahres. Der Markt verlagert sich also vom reinen Zubau zur Optimierung des Eigenverbrauchs.
Welcher Kanton hat pro Kopf am meisten Solarstrom?
Die folgende Tabelle wertet 331’271 Photovoltaikanlagen aus dem Anlagenregister des Bundes aus und stellt sie der ständigen Wohnbevölkerung gegenüber. «Watt pro Kopf» ist dabei die aussagekräftigere Grösse als die absolute Leistung: Sie zeigt, wie weit ein Kanton sein eigenes Dachpotenzial ausgeschöpft hat.
| Rang | Kanton | Anlagen | Leistung (MW) | Watt/Kopf | Ø Anlage (kWp) | Indach-Anteil |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Appenzell Innerrhoden | 1’259 | 31,8 | 1’884 | 25,3 | 29,1 % |
| 2 | Jura | 5’652 | 141,3 | 1’880 | 25,0 | 5,6 % |
| 3 | Thurgau | 16’931 | 507,0 | 1’674 | 29,9 | 5,6 % |
| 4 | Appenzell Ausserrhoden | 3’835 | 86,4 | 1’510 | 22,5 | 16,0 % |
| 5 | Luzern | 16’919 | 634,6 | 1’437 | 37,5 | 8,6 % |
| 6 | Freiburg | 21’753 | 488,0 | 1’391 | 22,4 | 10,3 % |
| 7 | St. Gallen | 26’329 | 739,8 | 1’360 | 28,1 | 10,3 % |
| 8 | Solothurn | 11’040 | 325,4 | 1’116 | 29,5 | 8,1 % |
| 9 | Obwalden | 1’395 | 44,2 | 1’109 | 31,7 | 22,4 % |
| 10 | Graubünden | 8’704 | 222,8 | 1’074 | 25,6 | 27,5 % |
| 11 | Wallis | 18’466 | 392,4 | 1’043 | 21,2 | 22,9 % |
| 12 | Aargau | 25’869 | 757,8 | 1’019 | 29,3 | 6,8 % |
| 13 | Neuenburg | 8’141 | 183,7 | 1’019 | 22,6 | 10,6 % |
| 14 | Tessin | 16’973 | 361,6 | 1’005 | 21,3 | 2,8 % |
| 15 | Bern | 40’649 | 1’071,1 | 995 | 26,4 | 18,8 % |
| 16 | Schaffhausen | 3’344 | 87,0 | 966 | 26,0 | 5,8 % |
| 17 | Glarus | 1’445 | 41,0 | 965 | 28,3 | 27,0 % |
| 18 | Zug | 3’056 | 124,7 | 924 | 40,8 | 7,3 % |
| 19 | Schwyz | 5’027 | 156,4 | 919 | 31,1 | 16,7 % |
| 20 | Waadt | 37’086 | 743,8 | 861 | 20,1 | 20,3 % |
| 21 | Basel-Landschaft | 11’453 | 261,2 | 859 | 22,8 | 6,8 % |
| 22 | Nidwalden | 1’052 | 37,6 | 823 | 35,7 | 15,5 % |
| 23 | Uri | 1’205 | 30,2 | 784 | 25,1 | 6,2 % |
| 24 | Zürich | 32’829 | 923,6 | 566 | 28,1 | 11,6 % |
| 25 | Genf | 8’432 | 175,7 | 327 | 20,8 | 7,8 % |
| 26 | Basel-Stadt | 2’427 | 65,8 | 322 | 27,1 | 14,6 % |
| Schweiz | 331’271 | 8’635 | 946 | 26,1 | 12,7 % |
Eigene Auswertung des BFE-Registers «Elektrizitätsproduktionsanlagen» (Datenstand 6. August 2026), Bevölkerung nach BFS STAT-TAB, ständige Wohnbevölkerung 2025. Zur Differenz zwischen diesen 8’635 MW und den offiziellen 9’498,6 MW siehe Methodik.
Drei Muster fallen auf:
Die Spitze ist ländlich. Appenzell Innerrhoden, Jura und Thurgau kommen auf das Drei- bis Sechsfache der Stadtkantone. Wo Einfamilienhäuser, Bauernhöfe und Gewerbehallen das Baubild prägen, gibt es schlicht mehr eigene Dachfläche pro Person – und weniger geteilte Entscheidungswege bis zum Bauentscheid.
Die Anlagen werden dort am grössten, wo Gewerbe sitzt. Zug führt mit 40,8 kWp im Schnitt, gefolgt von Luzern (37,5) und Nidwalden (35,7). Das sind keine Einfamilienhaus-Werte mehr, sondern Gewerbe- und Mehrfamilienhausdächer.
Der Indach-Anteil folgt der Landschaft, nicht der Kaufkraft. Appenzell Innerrhoden (29,1 %), Graubünden (27,5 %) und Glarus (27,0 %) bauen drei- bis zehnmal häufiger integriert als Tessin (2,8 %) oder Thurgau (5,6 %) – dazu mehr im Kapitel Indach.
Warum liegt Zürich pro Kopf nur auf Rang 24?
Zürich ist der Kanton mit der zweithöchsten installierten Leistung der Schweiz (923,6 MW, hinter Bern) und mit 32’829 Anlagen der drittgrösste Bestand. Pro Kopf reicht das trotzdem nur für 566 Watt – rund 40 Prozent unter dem Schweizer Mittel von 946 Watt und weniger als ein Drittel des Spitzenreiters.
Der Grund ist die Siedlungsstruktur, nicht mangelnder Wille: Ein Kanton mit 1,63 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern hat viele Menschen pro Quadratmeter Dach. Mehrfamilienhäuser, Stockwerkeigentum und Mietverhältnisse verlängern zudem den Weg vom Interesse zum Bauentscheid – dort braucht es Modelle wie den Zusammenschluss zum Eigenverbrauch, nicht nur eine Offerte.
Bemerkenswert ist die Stabilität dieses Befunds: Rechnet man die Rangliste zu drei verschiedenen Stichtagen (Ende 2023, Ende 2024, aktueller Datenstand), landet Zürich jedes Mal auf Rang 24. Der Rückstand ist also strukturell und nicht das Artefakt eines einzelnen Jahres.
Für Eigentümerinnen und Eigentümer in der Region heisst das vor allem eines: Die Nachbarschaft ist kein guter Massstab dafür, ob sich ein Dach lohnt. Ob es sich rechnet, entscheiden Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Eigenverbrauch – das prüft die Dacheignung, nicht die Statistik.
Wie gross ist eine typische Schweizer Solaranlage?
| Anlagegrösse | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| unter 10 kWp | 123’120 | 37,2 % |
| 10 bis 30 kWp | 164’525 | 49,7 % |
| 30 bis 100 kWp | 30’799 | 9,3 % |
| 100 bis 1’000 kWp | 12’473 | 3,8 % |
| ab 1’000 kWp | 354 | 0,1 % |
Eigene Auswertung, Datenstand 6. August 2026. Median: 12,1 kWp. Arithmetisches Mittel: 26,1 kWp.
Die Zahlen korrigieren ein verbreitetes Bild. Fast neun von zehn Anlagen (86,9 %) bleiben unter 30 kWp – das ist Einfamilienhaus-Format. Der Schweizer PV-Bestand besteht nicht aus Grosskraftwerken, sondern aus Hunderttausenden kleiner Dächer.
Dass das Mittel (26,1 kWp) mehr als doppelt so hoch liegt wie der Median (12,1 kWp), zeigt zugleich, wie stark die 354 Anlagen ab einem Megawatt den Durchschnitt nach oben ziehen. Wer Kostenangaben vergleicht, sollte deshalb immer auf die Anlagengrösse achten – was eine 10-kWp-Anlage kostet, lässt sich nicht linear auf 100 kWp hochrechnen.
Warum verschwindet die Indach-Anlage aus der Statistik?
Bei einer Indach-Anlage ersetzen die Module die Ziegel, statt auf ihnen zu liegen. Im Register ist das als eigene Kategorie geführt – und der Anteil hat sich über fünfzehn Jahre halbiert:
| Jahr der Inbetriebnahme | Anlagen | Indach-Anteil |
|---|---|---|
| 2013 | 7’226 | 20,1 % |
| 2016 | 10’625 | 18,9 % |
| 2019 | 14’531 | 19,0 % |
| 2020 | 19’488 | 17,3 % |
| 2021 | 23’320 | 14,8 % |
| 2022 | 33’750 | 11,8 % |
| 2023 | 61’694 | 8,7 % |
| 2024 | 57’564 | 8,1 % |
Eigene Auswertung nach Jahr der Inbetriebnahme. 2025 und 2026 sind wegen des Registrierungsverzugs noch nicht abschliessend beurteilbar und darum nicht ausgewiesen – siehe Methodik.
Der Bruch fällt mit dem Boom zusammen: Ab 2022 verdoppelte sich der jährliche Zubau, und der Anteil integrierter Anlagen brach ein. Die naheliegende Lesart ist, dass in einem überhitzten Markt das schneller montierbare Aufdach-System gewinnt – Indach verlangt mehr Planung, mehr Dachdecker-Handwerk und die klare Regelung, wer für die Dichtheit haftet.
Regional bleibt das Bild aber sehr unterschiedlich:
| Höchster Indach-Anteil | Tiefster Indach-Anteil | ||
|---|---|---|---|
| Appenzell Innerrhoden | 29,1 % | Tessin | 2,8 % |
| Graubünden | 27,5 % | Thurgau | 5,6 % |
| Glarus | 27,0 % | Jura | 5,6 % |
| Wallis | 22,9 % | Schaffhausen | 5,8 % |
| Obwalden | 22,4 % | Uri | 6,2 % |
Die Spitzengruppe besteht aus Berg- und Tourismuskantonen – dort, wo Ortsbild- und Denkmalschutz häufiger vorgeben, dass eine Anlage nicht aufträgt. Die Bauvorschrift wird so zum Treiber der Bauweise. Im Kanton Zürich liegt der Anteil bei 11,6 Prozent, was 3’813 integrierten Anlagen entspricht.
Wann sich die aufwendigere Bauweise trotzdem lohnt und was sie zusätzlich kostet, behandeln der Indach-Systemvergleich und die Kostengegenüberstellung Indach/Aufdach.
Wie viele Solaranlagen stehen in meiner Gemeinde?
| Ort | Kanton | Anlagen | Leistung (MW) | Ø Anlage (kWp) |
|---|---|---|---|---|
| Zürich | ZH | 2’445 | 96,25 | 39,4 |
| Winterthur | ZH | 2’514 | 74,65 | 29,7 |
| Frauenfeld | TG | 1’025 | 39,06 | 38,1 |
| Baar | ZG | 429 | 23,62 | 55,1 |
| Wetzikon | ZH | 666 | 19,86 | 29,8 |
| Zug | ZG | 398 | 16,98 | 42,7 |
| Volketswil | ZH | 302 | 15,94 | 52,8 |
| Regensdorf | ZH | 118 | 15,46 | 131,1 |
| Uster | ZH | 623 | 14,00 | 22,5 |
| Cham | ZG | 281 | 13,94 | 49,6 |
| Schlieren | ZH | 142 | 12,83 | 90,4 |
| Illnau-Effretikon | ZH | 366 | 11,87 | 32,4 |
| Dietikon | ZH | 282 | 11,00 | 39,0 |
| Wallisellen | ZH | 306 | 10,96 | 35,8 |
| Bülach | ZH | 335 | 10,44 | 31,2 |
| Kloten | ZH | 292 | 10,41 | 35,7 |
| Dübendorf | ZH | 321 | 9,96 | 31,0 |
| Rüti | ZH | 467 | 9,90 | 21,2 |
| Lenzburg | AG | 267 | 9,85 | 36,9 |
| Wädenswil | ZH | 330 | 9,79 | 29,7 |
| Wettingen | AG | 428 | 9,37 | 21,9 |
| Horgen | ZH | 387 | 9,04 | 23,4 |
| Meilen | ZH | 340 | 8,89 | 26,2 |
| Stäfa | ZH | 277 | 7,26 | 26,2 |
| Adliswil | ZH | 249 | 7,18 | 28,8 |
| Baden | AG | 230 | 6,52 | 28,4 |
| Brugg | AG | 215 | 6,48 | 30,1 |
| Küsnacht | ZH | 258 | 5,91 | 22,9 |
| Thalwil | ZH | 259 | 5,67 | 21,9 |
| Uetikon am See | ZH | 196 | 4,44 | 22,7 |
| Pfäffikon SZ | SZ | 116 | 4,03 | 34,7 |
| Fällanden | ZH | 84 | 3,75 | 44,7 |
| Zollikon | ZH | 124 | 2,26 | 18,2 |
| Freienbach | SZ | 55 | 2,01 | 36,5 |
| Rüschlikon | ZH | 88 | 1,97 | 22,4 |
Eigene Auswertung, Datenstand 6. August 2026. Das Register führt die postalische Ortschaft, nicht die politische Gemeinde; Aussenwachten wurden zugerechnet (Winterthur aus 5, Illnau-Effretikon aus 2 Ortschaften). Pfäffikon SZ ist eine Ortschaft der Gemeinde Freienbach und darum separat ausgewiesen.
Die Spalte «Ø Anlage» verrät mehr über einen Ort als die Gesamtleistung. Regensdorf kommt auf 131,1 kWp im Schnitt – bei nur 118 Anlagen. Dort steht die Leistung fast vollständig auf Gewerbe- und Industriedächern, nicht auf Einfamilienhäusern. Ähnlich, wenn auch schwächer, ist das Muster in Schlieren (90,4 kWp) und Baar (55,1 kWp).
Am anderen Ende stehen Orte wie Zollikon (18,2 kWp), Rüti (21,2) und Thalwil (21,9): viele kleine Dächer, wenig Gewerbe. Für Gewerbedächer gelten andere Grössenordnungen und andere Wirtschaftlichkeitsrechnungen – dazu die Übersicht für Gewerbe und Industrie.
Wie sind diese Zahlen entstanden?
Diese Seite mischt bewusst zwei Quellen mit unterschiedlichen Rollen – und legt offen, wo die Grenzen liegen.
Nationale Jahreswerte (Gesamtbestand, Zubau, Verbrauchsanteil, Speicher) stammen aus der Swissolar-«Statistik Sonnenenergie», die im Auftrag des BFE erhoben und hochgerechnet wird. Sie ist die massgebende Referenz für alles, was «die Schweiz im Jahr X» betrifft.
Alle Strukturzahlen (Kantonsvergleich, Anlagengrössen, Indach-Anteile, Ortstabelle) sind eine eigene Auswertung des öffentlichen BFE-Registers «Elektrizitätsproduktionsanlagen», das auf den Anlagedaten von Pronovo beruht und über data.geo.admin.ch frei bezogen werden kann. Ausgewertet wurden alle Einträge der Unterkategorie «Photovoltaik», Datenstand 6. August 2026.
Die wichtigste Einschränkung: Das Register bildet den Zubau verzögert ab, weil eine Anlage erst mit ihrer Registrierung erscheint – oft Monate nach der Inbetriebnahme. Deshalb summieren sich die 26 Kantonswerte auf 8’635 MW, während Swissolar für Ende 2025 offiziell 9’498,6 MW ausweist. Das Register erfasst also rund 91 Prozent der Leistung, mit deutlichem Schwerpunkt der Lücke bei den jüngsten Monaten.
Daraus folgen drei Regeln, an die sich diese Seite hält:
1. Keine Jahres-Zubauzahl aus dem Register. Für «wie viel kam 2025 dazu» gilt ausschliesslich Swissolar. 2. 2026 wird nirgends als Jahreswert ausgewiesen – das laufende Jahr ist im Register nur zu einem Bruchteil erfasst. 3. Strukturvergleiche sind belastbar, weil der Verzug alle Kantone ähnlich trifft. Die Pro-Kopf-Rangliste wurde zur Kontrolle zu drei Stichtagen gerechnet (Ende 2023, Ende 2024, aktuell); die Spitzen- und Schlussgruppe bleiben identisch, im Mittelfeld verschieben sich einzelne Kantone um maximal vier Ränge.
Die Auswertung ist reproduzierbar. Das Skript lädt die Rohdaten selbst, rechnet die Tabellen dieser Seite neu und prüft das Ergebnis gegen Referenzwerte:
node tools/build-pv-kantonsdaten.mjs --selftest
Verwendung: Diese Auswertung darf mit Quellenangabe zitiert und weiterverwendet werden. Wir bitten um einen Link auf diese Seite.
Häufige Fragen
Wie viele Solaranlagen gibt es in der Schweiz?
Ende 2025 waren 338’270 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 9’498,6 MW installiert (Swissolar, «Statistik Sonnenenergie 2025»). Damit deckt Solarstrom 13,71 Prozent des Schweizer Stromverbrauchs.
Welcher Kanton hat am meisten Solarstrom?
Nach absoluter Leistung Bern (1’071 MW) vor Zürich (924 MW). Pro Kopf gerechnet führt jedoch Appenzell Innerrhoden mit 1’884 Watt, vor Jura (1’880) und Thurgau (1’674). Der Schweizer Schnitt liegt bei 946 Watt pro Kopf.
Warum ist der Zubau 2025 gesunken?
2025 kamen 1’333 MW dazu statt 1’800 MW im Jahr davor – ein Minus von 26 Prozent und der erste Rückgang seit 2017. Swissolar nennt die gesunkenen Rückliefervergütungen und die energiepolitische Unsicherheit als Hauptgründe.
Wie gross ist eine durchschnittliche Solaranlage in der Schweiz?
Der Median liegt bei 12,1 kWp, das arithmetische Mittel bei 26,1 kWp. 86,9 Prozent aller Anlagen bleiben unter 30 kWp.
Wie viele Indach-Anlagen gibt es?
Über den gesamten Bestand sind 12,7 Prozent aller Anlagen dachintegriert. Bei den 2024 in Betrieb genommenen Anlagen waren es noch 8,1 Prozent – gegenüber rund 20 Prozent in den Jahren 2010 bis 2013.
Woher stammen die Daten?
Nationale Jahreswerte von Swissolar im Auftrag des BFE, alle Strukturzahlen aus dem öffentlichen BFE-Register «Elektrizitätsproduktionsanlagen» (Pronovo-Daten), Bevölkerungszahlen vom Bundesamt für Statistik. Details und Einschränkungen im Kapitel Methodik.
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Quellen: Swissolar, «Statistik Sonnenenergie 2025» im Auftrag des Bundesamts für Energie (publiziert am 10. Juli 2026) · Bundesamt für Energie, Geodatensatz «Elektrizitätsproduktionsanlagen» mit Anlagedaten der Pronovo AG, bezogen über data.geo.admin.ch (Datenstand 6. August 2026) · Bundesamt für Statistik, STAT-TAB px-x-0102010000_101, ständige Wohnbevölkerung nach Kanton 2025 · Swissolar, Marktzahlen Schweiz («Solarmonitor»).
Zuletzt aktualisiert: 27. August 2026 · Autor: ecoEn Redaktion

