Ihr Solar-Fachbetrieb für den Thurgau

Solaranlage Thurgau: Kosten, Förderung und Installation vom Fachbetrieb

Eine schlüsselfertige Solaranlage kostet beim klassischen Einfamilienhaus als Richtwert CHF 2’100–2’700 pro kWp. Der Kanton Thurgau zahlt keine direkte Photovoltaik-Förderung – die Basis ist die Einmalvergütung des Bundes. Dafür gibt es drei kantonale Nebenwege (Batteriespeicher, Dämm-Bonus, Wärmepumpen-Kombination) und einen Rückliefertarif, der von Gemeinde zu Gemeinde verschieden ist. (Stand: August 2026)

Diese Seite bündelt, was für Ihre Solaranlage im Thurgau konkret zählt: Kosten-Richtwerte, die kantonalen Förderwege, der Rückliefertarif Ihres Gemeindewerks und die Punkte, an denen der Thurgau anders funktioniert als der Kanton Zürich. Für Frauenfeld haben wir einen eigenen Ratgeber: Solaranlage Frauenfeld. Unsere Leistung im Detail: Photovoltaik von ecoEn.

150+Anlagen in der Region
DirektFachbetrieb, kein Vermittler
Swissolar + ESTIMitglied und Installationsbewilligung
1 HandPV, Speicher, WP, Wallbox

Was kostet eine Solaranlage?

Die Kosten hängen von Anlagengrösse, Eindeckung und Hauselektrik ab – nicht vom Wohnort. Richtwerte pro Kilowatt Leistung (kWp):

AnlagengrösseRichtwert pro kWpTypischer Einsatzbereich
3–5 kWpCHF 2’400–3’000kleine Dächer, Teilbelegung
5–10 kWpCHF 2’100–2’700klassisches Einfamilienhaus
10–15 kWpCHF 2’000–2’500grosszügiges EFH, mit Wärmepumpe oder E-Auto
15–30 kWpCHF 1’800–2’300grosse EFH-Dächer, kleine Mehrfamilienhäuser
ab 30 kWpCHF 1’500–2’000MFH, Gewerbe

Richtwerte, Stand: Juli 2026, schlüsselfertig inkl. Montage und MwSt., vor Förderung. Verbindlich ist die individuelle Offerte.

Was würde eine Anlage auf Ihrem Dach kosten?
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Förderung im Kanton Thurgau

Direkte kantonale Beiträge pro kWp gibt es im Thurgau nicht – das Förderprogramm verweist beim Kapitel Solarstrom auf den Bund. Basis ist damit die Einmalvergütung über Pronovo (rund CHF 360.– pro kWp bei der typischen Dachanlage, Stand: Juli 2026).

Wer genauer liest, findet aber drei Nebenwege, über die der Kanton Solarprojekte mitfinanziert: Batteriespeicher mit CHF 1’000.– pro Anlage (ab 10 kWh nutzbarer Kapazität – das Jahreskontingent 2026 war allerdings früh ausgeschöpft, es läuft eine Warteliste), +CHF 20.–/m² beim Dämmen mit gleichzeitiger PV-Anlage und +CHF 3’000.– bei der Kombination von Erdwärmepumpe und neuer Photovoltaikanlage am Einfamilienhaus. Dazu kommen kommunale Programme – Frauenfeld etwa legt automatisch 30 Prozent auf kantonale Beiträge drauf. Alle Details: Förderung im Kanton Thurgau.

Steuerlich gilt im Thurgau die Fünfjahresregel: Energetische Investitionen sind abziehbar, sofern das Gebäude mindestens fünf Jahre alt ist – Einordnung im Beitrag Steuerabzug für Solaranlagen. Massgebend sind die aktuellen Bestimmungen von Kanton und Gemeinde.

Was zahlt Ihr Gemeindewerk für Solarstrom?

Der Thurgau ist ein EW-Flickenteppich: Frauenfeld, Kreuzlingen, Arbon, Amriswil, Weinfelden und viele weitere Gemeinden betreiben eigene Werke mit eigenen Tarifen. Für Ihre Rechnung zählt ausschliesslich das Werk, an dessen Netz Ihr Haus hängt – die erste Aufgabe vor jeder Wirtschaftlichkeitsrechnung ist deshalb das eigene Tarifblatt.

Thurplus (Frauenfeld) als grösstes Werk hat per 2026 vom Fixtarif – zuvor 13,7 Rp./kWh – auf den vierteljährlichen Referenzmarktpreis des Bundes umgestellt, abgesichert durch die gesetzliche Mindestvergütung von 6,0 Rp./kWh für Anlagen unter 30 kW (6,2 Rp. für 30–150 kW ohne Eigenverbrauch). Der Herkunftsnachweis ist dort nicht in der Vergütung enthalten, sondern wird separat über das Kundenportal verkauft. Details: Rückliefertarif im Thurgau, Vergleich aller Werke: Rückliefertarife der Region.

Der Wechsel vom Fixtarif zum Marktmodell verschiebt das Gewicht: Die Rechnung trägt im Thurgau heute der Eigenverbrauch, nicht die Einspeisung. Mit Wärmepumpe oder E-Auto bleibt schnell mehr als die Hälfte der Produktion im Haus.

Photovoltaik im Thurgau in Zahlen

Der Thurgau gehört zur Schweizer Spitze: 16’931 Photovoltaikanlagen mit 507,0 MW Leistung und 1’674 Watt pro Kopf – Rang 3 von 26 Kantonen, fast dreimal so viel wie Zürich. In Frauenfeld allein sind 1’025 Anlagen mit rund 39 MW in Betrieb. Entsprechend eingespielt sind die Abläufe mit Netzbetreibern und Gemeinden. (Quelle: Swissolar, Statistik Sonnenenergie 2025; Stand: August 2026)

Alle Kantone und die grössten Gemeinden im Vergleich: Photovoltaik Schweiz in Zahlen.

Bewilligung und Meldung: So läuft es im Thurgau

Der Thurgau hat den Weg zur Solaranlage 2025 deutlich vereinfacht: Die revidierte Solarkarte im ThurGIS reduzierte die Zahl der bewilligungspflichtigen Gebäude um rund 60 Prozent – von 26’300 auf knapp 11’200. Für rund 90 Prozent aller Gebäude gilt heute das Meldeverfahren oder gar keine Formalität.

  • Unter 35 m² (rund 7 kWp): in Bauzonen weder bewilligungs- noch meldepflichtig – sofern das Gebäude kein Kultur- oder Naturobjekt von nationaler oder kantonaler Bedeutung ist.
  • Ab 35 m²: Genügend angepasste Anlagen werden 20 Tage vor Baubeginn der Baubewilligungsbehörde Ihrer Politischen Gemeinde gemeldet, mit einem Beschrieb von Art und Einpassung der Anlage (§ 50b PBV). Kommt innert dieser Frist keine Mitteilung, darf gebaut werden.
  • Baubewilligung nötig: in ISOS-Gebieten mit Erhaltungsziel A, bei grundeigentümerverbindlich geschützten Einzelobjekten und bei pendenten Schutzentscheiden. Ortsbilder von kantonaler Bedeutung, Dorfzonen und Umgebungsschutzzonen sind seit 2025 nicht mehr generell bewilligungspflichtig.
  • Arbeitszonen: Eine Mitteilung über Fläche und Leistung der Anlage genügt.

Ob Ihr Gebäude auf der Solarkarte steht, prüfen wir vor der Offerte; Meldung, Anschlussgesuch beim zuständigen Werk – Thurplus, Technische Betriebe oder EKT – und Pronovo-Anmeldung übernehmen wir. Ablauf und Dossier im Detail: Meldeverfahren für Solaranlagen. (Quellen: Kanton Thurgau, Medienmitteilung zur Solarkarte, 2. September 2025; Verordnung zum Planungs- und Baugesetz RB 700.1 §§ 50a–50b)

Referenzen

Vom Einfamilienhaus über die 111-kWp-STWEG-Grossanlage bis zum ZEV auf dem Landwirtschaftsbetrieb: Alle realisierten Anlagen mit Eckdaten finden Sie unter Projekte & Referenzen.

So läuft Ihr Projekt ab

  1. Erstberatung. Kostenlos und unverbindlich – vor Ort oder telefonisch.
  2. Besichtigung & Planung. Dach, Zählerkasten und Verbrauch: Wir planen die Anlage passend zu Ihrem Gebäude.
  3. Offerte. Transparent aufgeschlüsselt – jede Position nachvollziehbar.
  4. Bewilligung & Anmeldung. Meldeverfahren, Netzbetreiber und Pronovo übernehmen wir für Sie.
  5. Montage. Durch unser eigenes Team – kein Subunternehmer-Weiterreichen.
  6. Inbetriebnahme & Service. Abnahme, Instruktion und Monitoring – wir bleiben Ihre Ansprechpartner.

Was in unserer Offerte enthalten ist – und was nicht

Die häufigste Sorge vor einer Unterschrift ist nicht der Preis, sondern die Frage, was am Schluss noch dazukommt. Deshalb weisen wir beides aus.

Enthalten: Planung und Auslegung, Material (Module, Wechselrichter, Montagesystem, Verkabelung), Gerüst, Montage, der elektrische Anschluss durch unseren eigenen Fachbetrieb, Inbetriebnahme und Messung, die Anmeldung beim Netzbetreiber sowie das Fördergesuch bei Pronovo – das reichen wir für Sie ein.

Separat ausgewiesen: Was im Einzelfall dazukommt, steht als eigene Position in der Offerte und nicht in einer Sammelposition. Der häufigste Fall: Ist die bestehende Zählerverteilung – der Sicherungskasten – für die Anlage nicht geeignet und muss angepasst werden, rechnen wir das separat ab. Dazu kommen je nach Objekt behördliche Gebühren und bauseitige Leistungen.

Zahlung in Etappen, an den Projektfortschritt gekoppelt. Nach unseren AGB sind das 30 % bei Auftragserteilung, 50 % bei Lieferung der Hauptkomponenten und 20 % nach Inbetriebnahme und Abnahme. Abweichende Konditionen vereinbaren wir projektbezogen; massgebend ist immer die Regelung in Ihrer Offerte.

Wer haftet wofür

Nach den Firmenkonkursen in der Schweizer Solarbranche ist das die Frage, die am Schluss zählt – und sie hat drei verschiedene Antworten:

  • Produkt- und Leistungsgarantie liegen beim Hersteller von Modulen, Wechselrichter und Speicher. Eine Herstellergarantie ist immer nur so belastbar wie der Hersteller dahinter – deshalb zählt für uns bei der Produktwahl auch, wer im Ernstfall noch erreichbar ist.
  • Die Installationsgarantie liegt bei uns: Montage, Elektroarbeiten, Inbetriebnahme. Das ist der Teil, den wir direkt einlösen.
  • Betriebshaftpflicht: Als Installationsbetrieb sind wir haftpflichtversichert.

Im Störungsfall haben Sie einen Ansprechpartner – uns –, unabhängig davon, wessen Bauteil betroffen ist.

Häufige Fragen

Was kostet eine Solaranlage im Thurgau?
Als Richtwert CHF 2’100–2’700 pro kWp beim klassischen Einfamilienhaus, schlüsselfertig inkl. Montage und MwSt. (Stand: August 2026). Grössere Anlagen liegen tiefer pro kWp. Verbindlich ist die individuelle Offerte nach der Besichtigung.
Fördert der Kanton Thurgau Photovoltaik?
Nicht direkt pro kWp – dort verweist das kantonale Programm auf die Einmalvergütung des Bundes. Indirekt fördert der Kanton über drei Wege: CHF 1’000.– für Batteriespeicher ab 10 kWh, +CHF 20.–/m² beim Dämmen mit gleichzeitiger PV-Anlage und +CHF 3’000.– bei der Kombination Erdwärmepumpe plus neue PV-Anlage.
Bekomme ich den Batteriespeicher-Beitrag noch?
Das Jahreskontingent 2026 war früh ausgeschöpft; es läuft eine Warteliste. Rechnen Sie den Speicher deshalb ohne diesen Beitrag durch – wenn er kommt, ist er ein Bonus und keine Kalkulationsgrundlage. Massgebend sind die aktuellen Bestimmungen des Kantons.
Wie viel bekomme ich im Thurgau für eingespeisten Strom?
Das hängt vom Gemeindewerk ab. Thurplus vergütet 2026 nach dem vierteljährlichen Referenzmarktpreis des Bundes mit einer Untergrenze von 6,0 Rp./kWh für Anlagen unter 30 kW; der Herkunftsnachweis wird dort separat verkauft. Andere Werke fahren eigene Modelle – prüfen Sie Ihr Tarifblatt.
Warum ist der Rückliefertarif im Thurgau so unterschiedlich?
Weil die Versorgungslandschaft kleinteilig ist: Die EKT beliefert viele Gemeinden als Vorlieferantin, das Netz zum Endkunden betreiben aber lokale Werke mit eigenen Tarifblättern. Zwei Nachbardörfer können deshalb spürbar unterschiedlich vergüten.
Lohnt sich eine Solaranlage im Thurgau?
In den meisten Fällen ja – aber die Rechnung sieht anders aus als vor dem Tarifwechsel. Seit dem Wegfall der Fixtarife trägt der Eigenverbrauch die Wirtschaftlichkeit; entsprechend wichtig sind Anlagengrösse, Verbrauchsprofil und die Frage, ob Wärmepumpe oder E-Auto dazukommen.
Brauche ich im Thurgau eine Baubewilligung für die Solaranlage?
Meist nein. Anlagen unter 35 m² sind in Bauzonen weder melde- noch bewilligungspflichtig; grössere, genügend angepasste Anlagen werden 20 Tage vor Baubeginn der Gemeinde gemeldet. Eine Baubewilligung braucht es nur noch bei den rund 11’200 Gebäuden auf der kantonalen Solarkarte – ISOS-A-Gebiete und geschützte Einzelobjekte. Wir prüfen die Karte für Ihre Adresse und übernehmen das Verfahren.
Arbeitet ecoEn auch im Thurgau?
Ja. Unser Sitz ist in Zürich, unser Einsatzgebiet umfasst die Ostschweizer Nachbarkantone inklusive Thurgau. Planung, Dachmontage und Elektroarbeiten führen wir mit dem eigenen Team aus – Sie haben eine Ansprechperson von der Besichtigung bis nach der Übergabe.

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