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Photovoltaik für Gewerbe und Industrie in Zürich: Hallendächer, die sich rechnen

Der Kanton Zürich hat die zweithöchste installierte Solarleistung der Schweiz – und liegt pro Kopf trotzdem nur auf Rang 24 von 26. Die Lücke sind die Hallendächer: Limmattal, Glattal, Winterthur und die Gewerbezonen entlang der A1 haben mehr leere Dachfläche als jede Wohnsiedlung. ecoEn plant und baut Photovoltaik-Anlagen für Gewerbe- und Industriebetriebe im Raum Zürich – von 30 kWp auf der Werkstatt bis zur Grossanlage auf dem Logistikdach, ausgelegt auf den Lastgang Ihres Betriebs statt auf die Dachfläche. Direkter Fachbetrieb aus Zürich-Oerlikon mit eigener Elektroinstallation und ESTI-Installationsbewilligung (Art. 14 NIV), kein Vermittler. Für Mehrfamilienhäuser und Stockwerkeigentum: Solaranlagen für MFH, STWEG und ZEV.

89,6 kWpIndustriedach Winterthur, Ost-West auf Trapezblech
ESTIInstallationsbewilligung Art. 14 NIV, eigenes Elektroteam
DirektFachbetrieb aus Zürich, kein Vermittler
LastgangAuslegung auf Ihren Verbrauch, nicht aufs Dach

Gebaut im Raum Zürich – mit Eckdaten

Drei realisierte Anlagen auf Gewerbe- und Grossdächern, keine Symbolbilder:

89,6-kWp-Photovoltaik-Grossanlage in Ost-West-Belegung auf dem Hangar-Industriedach des Segelflugplatzes Winterthur – von ecoEn

Industriedach Segelflugplatz, Winterthur

  • 89,6 kWp · 224 Module · 110 kVA
  • Ost-West-Belegung auf Trapezblech
  • Inbetriebnahme 2022 · EKZ
19-kWp-Photovoltaikanlage auf dem Flachdach eines Gewerbegebäudes an der Hofackerstrasse in Zürich – von ecoEn

Gewerbe-Flachdach, Zürich 8032

  • 19,25 kWp · 55 Module
  • Flachdach-Aufständerung · ewz Solarsplit
  • Inbetriebnahme 2020
Grossanlage mit über 100 kWp über zwei Gebäude in Fällanden – von ecoEn

Grossanlage über 100 kWp, Fällanden

  • über 100 kWp · 274 Module · 2 Gebäude
  • Eigenverbrauchsoptimierung · Lastmanagement E-Mobilität
  • Inbetriebnahme 2023/2024

Alle realisierten Anlagen mit Eckdaten: Projekte & Referenzen.

So läuft ein Gewerbeprojekt bei ecoEn ab

  1. Richtofferte aus Stromrechnung und Dachplan. Jahresabrechnung – ab 100’000 kWh die Viertelstundenwerte – und Dachmasse genügen für den ersten Rahmen: Anlagengrösse, Eigenverbrauch, Förderweg.
  2. Besichtigung und Statik. Dachhaut, Befestigung (Trapezblech oder Ballast), Hauptverteilung, Trafostation, Kabelwege – der statische Nachweis kommt vor der Dimensionierung.
  3. Konzept. Belegung, Wechselrichter, Messkonzept bei mehreren Mietern, Förderweg (EIV, GREIV, Zuschläge oder Auktion), auf Wunsch Speicher und Ladeinfrastruktur – lesbar für die Geschäftsleitung.
  4. Bewilligung, Anschluss, Förderung. Meldeverfahren oder Baugesuch bei der Gemeinde, Anschlussgesuch bei ewz oder EKZ, GREIV-Gesuch vor dem Bau – wir halten die Reihenfolge ein.
  5. Montage und Elektroarbeiten. Dachmontage ausserhalb der Betriebsspitzen, Elektroinstallation und Netzanmeldung durch unser Team mit ESTI-Installationsbewilligung, Abnahme.
  6. Betrieb. Monitoring eingerichtet, Ertrag und Eigenverbrauch monatlich sichtbar, Zuständigkeiten schriftlich geregelt.

Wo im Raum Zürich die grossen Dächer stehen

Das öffentliche Anlagenregister des Bundes zeigt, wo Gewerbeanlagen längst Alltag sind. Die durchschnittliche Anlagengrösse pro Gemeinde ist dafür die aussagekräftigere Zahl als die Gesamtleistung – wo sie über 50 kWp liegt, sind es Hallen, keine Wohnhäuser:

OrtAnlagenØ Anlage (kWp)Baubild
Regensdorf118131,1Fast die gesamte Leistung auf Industrie- und Logistikdächern
Schlieren14290,4Limmattaler Gewerbeachse, Industrie- und Life-Sciences-Areale
Volketswil30252,8Glattaler Logistik und Handel
Kanton Zürich gesamt32’82928,1Pro Kopf Rang 24 von 26 – viele Hallendächer sind noch leer

Eigene Auswertung des BFE-Registers «Elektrizitätsproduktionsanlagen», Datenstand August 2026. Alle Kantone und 35 Gemeinden: Photovoltaik Schweiz in Zahlen.

Zwei Lesarten: Im Limmattal (Schlieren, Dietikon, Regensdorf), im Glattal (Volketswil, Kloten, Wallisellen, Dübendorf) und in Winterthur kennen Netzbetreiber und Bauverwaltungen den Ablauf von Grossanlagen – dort ist der Weg kurz. Und weil der Kanton pro Kopf so weit hinten liegt, zählt jedes grosse Dach doppelt: Die Hallen, die es gibt, sind das Potenzial.

Warum im Gewerbe der Eigenverbrauch die Rechnung trägt

Seit 2026 gilt für die Einspeisung ein neues Regime: Für Anlagen unter 150 kW sinkt die gesetzliche Mindestvergütung mit der Grösse, ab 150 kW zahlt der Netzbetreiber nur noch den vierteljährlichen Referenz-Marktpreis – im zweiten Quartal 2026 rund 3,90 Rp./kWh. Ein Betrieb bezieht seinen Strom dagegen für typischerweise rund 20 Rp./kWh. Jede Kilowattstunde vom eigenen Dach, die in der Werkstatt, in der Kühlung oder in den Ladestationen bleibt, ist damit rund fünfmal so viel wert wie eine eingespeiste.

BetriebstypEigenverbrauch ohne Speicher (Erfahrungswert)
Werkstatt, Produktion (Mo–Fr tagsüber)60–80 %
Kühllager, Lebensmittel, Getränke60–80 %
Büro, Dienstleistung, Praxis40–60 %
Detailhandel, Gastronomie50–70 %
Lager ohne Kühlung, Remise20–40 %

Erfahrungswerte, Stand: September 2026; massgebend ist die Auswertung des Lastgangs (Viertelstundenwerte), den Betriebe ab rund 100’000 kWh Jahresverbrauch beim Netzbetreiber beziehen können. Rechenbeispiele nach Betriebstyp: Solaranlage für Gewerbe und KMU.

Daraus folgt die wichtigste Planungsregel: Die Anlage wird auf den Lastgang ausgelegt, nicht auf die Dachfläche. Ein Speicher lohnt sich im Gewerbe selten für den Eigenverbrauch, aber oft zum Kappen von Leistungsspitzen – siehe Gewerbespeicher.

Solarpflicht: Bund seit 2025 – und die Zürcher Vorlage für Dächer über 300 m²

Seit 2025 verlangt der Bund eine Solaranlage auf Neubauten mit mehr als 300 m² anrechenbarer Gebäudefläche – das trifft praktisch jede neue Halle. Am 6. Januar 2026 hat der Zürcher Regierungsrat dem Kantonsrat zudem eine Änderung des Energiegesetzes unterbreitet, nach der geeignete Dächer über 300 m² vollflächig mit Solaranlagen zu versehen wären – bei Neubauten ab Erstellung, bei bestehenden Gebäuden bei der Dachsanierung, mit Ausnahmen bei fehlender Wirtschaftlichkeit, fehlender Netzkapazität oder Schutzinteressen. Ob und wann die Pflicht kommt, entscheidet der Kantonsrat; ein Inkrafttreten ist nicht terminiert. Für Hallenbesitzer heisst das heute: Wer ohnehin das Dach saniert, plant die Anlage besser jetzt freiwillig mit – Gerüst und Spengler sind dann schon da. Einordnung: Solarpflicht Schweiz und Photovoltaik auf dem Industriedach.

Was kostet eine Gewerbeanlage im Raum Zürich?

Bei grossen Dächern sinkt der Preis pro Kilowatt deutlich – Gerüst, Planung, Anschluss und Anmeldung fallen einmal an, ob 30 oder 100 kWp aufs Dach kommen:

AnlagengrösseMarktüblicher Richtwert (komplett installiert, ohne Speicher)
~30 kWp (Werkstatt, Praxis, kleines Lager)CHF 1’400–1’700 pro kWp
~50 kWp (Produktionsbetrieb, Autogarage)CHF 1’500 pro kWp und darunter
~100 kWp (Gewerbehalle, Logistik, Kühllager)CHF 1’100–1’400 pro kWp
ab 200 kWp (Industriedach)projektspezifisch – Trafo, Anschluss und Statik prägen den Preis

Richtwerte gemäss publizierten Schweizer Marktdaten, Stand: Juli 2026, komplett installiert, ohne Speicher, vor Förderung und vor Steuern; massgebend ist die individuelle Offerte nach Lastgang und Besichtigung. Nicht enthalten: statischer Nachweis, Gerüst, Anpassungen an Hauptverteilung oder Trafostation, Messtechnik für mehrere Mieter.

Die ausführlichen Rechenbeispiele stehen in unseren Ratgebern: Solaranlage für Gewerbe und KMU (30–100 kWp), Photovoltaik auf dem Industriedach (ab 100 kWp), Kühlhaus und Kühllager sowie Solaranlage finanzieren als Unternehmen – Kauf, Leasing, Contracting und Dachmiete im Vergleich, mit Vorsteuer und Abschreibung.

Förderung und Rücklieferung im Raum Zürich

Bund. Die Einmalvergütung beträgt rund CHF 360 pro kWp für den Anlagenteil bis 30 kWp und rund CHF 300 pro kWp darüber, zuzüglich Grundbeitrag (EnFV Anhang 2.1, Stand August 2026) – bei 100 kWp eine Grössenordnung von CHF 30’000. Ab 100 kW läuft das Gesuch als GREIV und kann vor dem Bau eingereicht werden; für Parkplatzüberdachungen ab 100 kW kommt ein Parkplatzbonus von CHF 250 pro kW dazu, für Anlagen ab 75° Neigung der Neigungswinkelbonus. Ab 150 kW steht alternativ die Auktion offen.

Stadt Zürich. Seit dem 1. August 2026 gilt ein Grundbeitrag von CHF 5’000 plus CHF 450 pro kWp bis 30 kWp (darüber gestaffelt tiefer), dazu CHF 3’000 Pauschale für bewilligungspflichtige Anlagen: Förderung Stadt Zürich. Der Kanton Zürich zahlt keine eigene, flächendeckende PV-Förderung; einzelne Gemeinden haben Zusatzprogramme: Förderung Kanton Zürich.

Rücklieferung. Im ewz-Gebiet vergütet ewz Solarstrom 2026 nach Hoch- und Niedertarif plus Herkunftsnachweis und Solarförderung – für die typische Dachanlage im Schnitt rund 12,91 Rp./kWh (ewz-Tarif im Detail); in den EKZ-Gemeinden gilt der vierteljährliche Referenz-Marktpreis plus Herkunftsnachweis, abgesichert durch die Mindestvergütung für kleine Anlagen (EKZ-Tarif). Ab 150 kW Anlagenleistung entfällt die Mindestvergütung überall – ein Grund mehr, auf Eigenverbrauch auszulegen. Alle Werke: Rückliefertarife der Region.

Zweite Dachfläche: der Firmenparkplatz

Der Parkplatz vor der Halle ist der naheliegende zweite Verbraucher und die zweite Fläche zugleich: Mitarbeitende laden tagsüber, wenn die Anlage produziert, und Überdachungen ab 100 kW erhalten den Parkplatzbonus des Bundes. Wir planen Ladeinfrastruktur mit Lastmanagement am selben Hausanschluss direkt mit.

Häufige Fragen

Realisiert ecoEn auch Anlagen über 100 kWp?
Ja. Auf dem Hangar des Segelflugplatzes Winterthur haben wir 89,6 kWp in Ost-West-Belegung auf Trapezblech gebaut, in Fällanden eine Anlage mit über 100 kWp über zwei Gebäude. Dachanlagen von 100 bis 500 kWp sind unser Kerngeschäft; Anlagen im Megawattbereich entstehen in der Regel im Verbund mit Generalunternehmer oder Energieversorger – dort übernehmen wir Montage und Elektroinstallation als Partner.
Was kostet eine 100-kWp-Anlage auf einer Halle im Raum Zürich?
Als Richtwert CHF 1’100–1’400 pro kWp, komplett installiert, also eine Grössenordnung von CHF 110’000 bis 140’000 vor Förderung (Stand: Juli 2026). Davon geht die Einmalvergütung des Bundes von rund CHF 30’000 ab, in der Stadt Zürich zusätzlich der städtische Beitrag. Dazu kommen je nach Dach statischer Nachweis, Gerüst und Anpassungen an der Hauptverteilung. Verbindlich ist die Offerte nach Besichtigung.
Welche Förderung bekommt ein Gewerbebetrieb im Kanton Zürich?
Die Einmalvergütung des Bundes (rund CHF 360 pro kWp bis 30 kWp, rund CHF 300 pro kWp darüber, zuzüglich Grundbeitrag; ab 100 kW als GREIV mit Gesuch vor dem Bau), Zuschläge für Parkplatzüberdachungen und steile Anlagen, in der Stadt Zürich das städtische Förderprogramm und in einzelnen Gemeinden Zusatzbeiträge. Der Kanton selbst zahlt keine flächendeckende PV-Förderung. Massgebend sind die aktuellen Bestimmungen von Pronovo und Gemeinde.
Muss ich mein Hallendach im Kanton Zürich bald mit Solar belegen?
Noch nicht. Seit 2025 gilt die Solarpflicht des Bundes für Neubauten über 300 m². Für bestehende Dächer über 300 m² hat der Regierungsrat im Januar 2026 eine Pflicht bei der Dachsanierung vorgeschlagen; die Vorlage liegt beim Kantonsrat, ein Inkrafttreten ist nicht terminiert. Wer ohnehin saniert, plant die Anlage besser jetzt freiwillig mit.
Trägt ein Trapezblech- oder Flachdach die Anlage?
Trapezblech in der Regel ja – die Module werden ohne Ballast an den Hochsicken geklemmt; geprüft werden Blechstärke und Unterkonstruktion. Auf Flachdächern hält Ballast die Ost-West-Aufständerung, und Ballast plus Schneelast entscheidet über die belegbare Fläche. Der statische Nachweis nach SIA 261 gehört vor die Offerte, nicht ans Ende.
Wie lange dauert ein Gewerbeprojekt – und steht der Betrieb still?
Von der Richtofferte bis zur Inbetriebnahme realistisch mehrere Monate; die Zeit geht in Statik, Anschlussgesuch und Förderentscheid, nicht in die Montage. Der Betrieb läuft weiter: Für den Anschluss an die Hauptverteilung braucht es eine kurze, planbare Abschaltung ausserhalb der Betriebszeiten.
Arbeitet ecoEn auch in Winterthur, im Limmattal und im Glattal?
Ja – unser Einsatzgebiet umfasst den ganzen Kanton Zürich mit Winterthur, Limmattal, Glattal, Oberland und Unterland sowie die Nachbarkantone Aargau, Zug und Thurgau. Wir kennen die Anschlussprozesse von ewz und EKZ und die Bauverwaltungen der Gewerbegemeinden.

Ratgeber für Gewerbe und Industrie

Lastgang und Dachplan genügen für den ersten Rahmen.

Schicken Sie uns die Jahresabrechnung oder die Viertelstundenwerte und den Dachplan – wir rechnen Anlagengrösse, Eigenverbrauch und Förderweg als Richtofferte durch. Direkter Fachbetrieb aus Zürich, kein Vermittler.